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Letzte Aktualisierung: 11.03.2010
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Bestandteil des geprüften Konzernabschlusses beziehungsweise Konzernlageberichts

Integration von Ciba

  • 9. April 2009: Erwerb der Ciba Holding AG
  • Integration der erworbenen Ciba-Geschäfte hauptsächlich in das Segment Performance Products
  • Zügiger Verlauf der Integration, teilweise schneller als geplant: Integrationskosten 2009 in Höhe von 785 Millionen €, davon rund 150 Millionen € zahlungswirksam
  • Spätestens ab Ende 2012 Synergien von über 450 Millionen € jährlich erwartet

Am 9. April 2009 hat die BASF die Ciba Holding AG erworben. Die Ciba-Geschäfte sind fast vollständig in das Segment Performance Products einbezogen worden. Um die Integration organisatorisch vorzubereiten, wurden die Bereiche des Segments bereits zum 1. April 2009 neu aufgestellt: Zusätzlich zu den vorher drei Unternehmensbereichen ist der neue Bereich Paper Chemicals gegründet worden. Er umfasst das Geschäft mit Papierchemikalien, -bindern sowie mit Kaolinmineralien der BASF und seit Mitte des Jahres auch sämtliche Papier-Aktivitäten von Ciba. Der Bereich Acrylics & Dispersions wurde grundlegend neu organisiert und in Dispersions & Pigments umbenannt. In diesem Unternehmensbereich bündeln wir nun die BASF- und Ciba-Geschäfte mit Rohstoffen für die Lack- und Anstrichmittelindustrie. Die Ciba-Geschäfte mit Kunststoffadditiven und Chemikalien zur Wasserbehandlung wurden neben weiteren Geschäften dem Bereich Performance Chemicals zugeordnet. Auch das Portfolio von Care Chemicals haben wir durch die Ciba-Integration ausgebaut. Das Segment besteht somit nun aus den Bereichen Dispersions & Pigments, Care Chemicals, Paper Chemicals und Performance Chemicals.

Die Integration der übernommenen Ciba-Geschäfte in die einzelnen Unternehmensbereiche verläuft zügig, teilweise sogar schneller als geplant: Im Juli 2009 hat die Implementierungsphase begonnen, in der unter anderem die IT-Systeme der BASF eingeführt, zentrale Funktionen wie Personal und Finanzen auf BASF-Serviceplattformen überführt sowie Gesellschaftsstrukturen und Betriebsstätten konsolidiert werden. Alle wesentlichen strukturellen Integrationsmaßnahmen sollen im April 2010 abgeschlossen sein.

Der schnelle Verlauf der Integration führt dazu, dass ein großer Teil der diesbezüglichen Kosten bereits im Jahr 2009 angefallen ist. Für das Gesamtjahr 2009 betrug die Ergebnisbelastung 785 Millionen €, davon rund 150 Millionen € zahlungswirksam. Wir erwarten aus dem kombinierten Geschäft Synergien in Höhe von über 450 Millionen € jährlich, spätestens ab Ende 2012. Bis zum Jahresende 2010 sollen bereits wiederkehrende Einsparungen von 350 Millionen € pro Jahr erreicht werden.

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