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Letzte Aktualisierung: 11.03.2010
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Bestandteil des geprüften Konzernabschlusses beziehungsweise Konzernlageberichts

Dispersions & Pigments

  • Höherer Umsatz durch Integration der Ciba-Geschäfte
  • Starker Nachfragerückgang belastet alle Arbeitsgebiete und führt zu Kapazitätsanpassungen
  • Ergebnis infolge geringer Anlagenauslastung und hoher Sondereinflüsse negativ
  • Prognose 2010: Umsatzwachstum sowie deutlich positives Ergebnis bei stabilen Margen und fortgeführter Kostendisziplin

Dispersions & Pigments – Umsatz nach Regionen
(nach Sitz der Kunden)

Performance Products – Dispersions & Pigments – Umsatz nach Regionen (Tortendiagramm)

2009 erzielten wir mit 2.445 Millionen € einen im Vergleich zum Vorjahr um 206 Millionen € höheren Umsatz mit Dritten (Mengen –11 %, Preise –4 %, Portfoliomaßnahmen 22 %, Währungen 2 %). Der Umsatzanstieg resultierte aus der Einbeziehung der Ciba-Geschäfte.

Infolge der globalen Wirtschaftskrise war die Nachfrage stark rückläufig. Dieser Rückgang spiegelte sich in allen Arbeitsgebieten wider, allerdings mit unterschiedlicher Ausprägung: Bei Pigmenten führte der Einbruch der Automobilproduktion zu einem deutlich niedrigeren Absatz. Im Arbeitsgebiet Dispersionen löste die Krise im Bausektor einen Rückgang der Verkaufsmengen aus, vor allem in Europa sowie in Nord- und Südamerika. Im Jahresverlauf konnte hier jedoch eine kontinuierliche Annäherung an das Vorjahresniveau erreicht werden. Der Umsatz mit Harzen lag nur leicht unter dem Vorjahreswert, gestützt durch die Nachfrage aus der Druck- und Verpackungsindustrie. Auch das Geschäft mit Coatings-Additiven war durch die Krise beeinträchtigt. In allen Arbeitsgebieten konnten die Margen insgesamt gehalten und vereinzelt sogar leicht verbessert werden. Bedingt durch die schwache Nachfrage und volatile Rohstoffpreise im zweiten Halbjahr nahm der Margendruck jedoch zu.

2009 haben wir die Produktion weltweit an die rückläufige Nachfrage angepasst und Vorräte reduziert. Der geringere Auslastungsgrad unserer Anlagen wirkte sich negativ auf das Ergebnis der Betriebstätigkeit aus. Die Belastung durch gestiegene Fixkosten konnte durch konsequentes Management verringert werden. Hohe Sondereinflüsse aus der Ciba-Akquisition führten jedoch zu einem negativen Ergebnis.

Im vierten Quartal 2009 haben wir eine neue Anlage für Harze in Wyandotte/Michigan in Betrieb genommen.

Für 2010 erwarten wir weiterhin ein herausforderndes wirtschaftliches Umfeld. Unsere Hauptabnehmerindustrien Automobil, Bau und Verpackung erholen sich nur langsam von der globalen Rezession. Insgesamt rechnen wir damit, etwas stärker als der Markt zu wachsen und den Umsatz steigern zu können. Bei stabilen Margen und fortgeführter Kostendisziplin erwarten wir ein deutlich positives Ergebnis. Die zügige Umsetzung der Integrations- und Restrukturierungsmaßnahmen im Rahmen der Ciba-Akquisition wird ebenfalls zur starken Ergebnisverbesserung beitragen.

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