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Letzte Aktualisierung: 11.03.2010
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Bestandteil des geprüften Konzernabschlusses beziehungsweise Konzernlageberichts

Performance Chemicals

  • Umsatzsteigerung durch Integration der dem Bereich zugeordneten Ciba-Geschäfte
  • Nach schwierigem Start kontinuierliche Erholung der Nachfrage gegen Jahresende
  • Ergebnis auf Grund hoher Integrationskosten deutlich unter dem Vorjahreswert und negativ
  • Prognose 2010: Trotz bleibender Unsicherheiten im wirtschaftlichen Umfeld deutlicher Umsatzanstieg; erhebliche Ergebnisverbesserung vor allem infolge geringerer Integrationskosten und der Realisierung von Synergien durch zügige Integration von Ciba, positiver Ergebnisbeitrag

Performance Chemicals – Umsatz nach Regionen
(nach Sitz der Kunden)

Performance Chemicals – Umsatz nach Regionen (Tortendiagramm)

Der Umsatz mit Dritten lag 2009 bei 2.180 Millionen € und übertraf damit den Wert des Vorjahres um 917 Millionen € (Mengen –11 %, Preise –4 %, Portfoliomaßnahmen 87 %, Währungen 1 %). Die etablierten BASF-Geschäfte trugen mit 1.080 Millionen €, die neuen Ciba-Geschäfte mit 1.100 Millionen € zum Umsatz bei.

Bedingt durch die Wirtschaftskrise, die jede unserer Kundenbranchen erfasste, verzeichneten alle Arbeitsgebiete eine im Vergleich zum Vorjahr gesunkene Nachfrage. Auch die akquirierten Ciba-Geschäfte – hier insbesondere das Geschäft mit Kunststoffadditiven – waren durch das schwierige wirtschaftliche Umfeld beeinträchtigt. Die Nachfrage nach unseren Produkten erholte sich jedoch gegen Jahresende kontinuierlich. Trotz des starken Preisdrucks konnten die Margen verbessert werden. Die Integration verlief zügig.

Im Geschäft mit Leder- und Textilchemikalien konnten wir dem Abschwung, der Ende 2008 eingesetzt hatte, entgegenwirken und Preissteigerungen am Markt durchsetzen. Durch die rasche Umsetzung von Restrukturierungsmaßnahmen wurden die Margen gesteigert und die Fixkosten reduziert.

Im Geschäft mit Automobil- und Raffineriechemikalien lag der Umsatz nicht nur absatzbedingt, sondern auf Grund rohstoffbasierter Lieferverträge auch preisbedingt unter dem Niveau des Vorjahres. Dennoch konnte ein Rückgang der Margen vermieden werden.

Der Unternehmensbereich war im Jahr 2009 mit hohen Kosten aus der Integration der Ciba-Geschäfte belastet. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit lag daher deutlich unter dem Vorjahreswert und war auf Grund der hohen Sondereinflüsse negativ.

Trotz der Unsicherheiten in Bezug auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung rechnen wir 2010 mit einem starken Umsatzanstieg im Vergleich zu 2009. Das Ergebnis soll durch geringere Integrationskosten, die Realisierung von Synergien aus der Akquisition und die erwartete Umsatzsteigerung erheblich verbessert werden. Dem Margendruck am Markt wirken wir gezielt durch weiterhin striktes Preis- und Kostenmanagement entgegen. Die bereits eingeleiteten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung in der gesamten Wertschöpfungskette führen wir 2010 fort. Außerdem konzentrieren wir uns darauf, die erworbenen Ciba-Geschäfte zu optimieren und das Restrukturierungsprogramm bei Leder- und Textilchemikalien weiter voranzutreiben. Insgesamt rechnen wir mit einem deutlich positiven Ergebnis.

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